Kilimandscharo

Berge und Parks erobern


Kenia ist ein Land, das Afrika-begeisterten Outdoor-Freunden sehr viel zu bieten hat. Seit jeher zählt es zu den beliebtesten Reisezielen Afrikas, was nicht zuletzt am großen Angebot an Aktivitäten liegt.




Das Kernangebot für Outdoor-Aktivitäten umfasst Safaris, für die das ostafrikanische Land die beste Anlaufstelle darstellt. Große Nationalparks mit eindrucksvollem Tierbestand locken Jahr für Jahr tausende Touristen ins Land. Interessant für Trekking-Sportler ist auch die Aussicht, den Kilimandscharo besteigen zu können.

Bergsteigen am Kilimandscharo

Afrikas höchster Berg, der Kilimandscharo, ist gleich über zwei Länder, nämlich über Kenia sowie Tansania, zugänglich. Aufgrund der guten Infrastruktur (Fluganbindung in Nairobi und gut ausgestatten Hotels) entscheiden sich viele Outdoor-Freunde, die den 5.895 Meter hohen Berg besteigen möchten, für den Start ihrer Tour in Kenia.

Die Besteigung des Bergs gestaltet sich vergleichsweise einfach, da man nicht klettern muss. Stattdessen ist der Gipfel des Kilimandscharo über fest angelegte Pfade erreichbar. Trainierte Sportler können den Aufstieg in drei Tagen schaffen. Die meisten Leute sind jedoch besser damit beraten, sich fünf bis sieben Tage Zeit zu nehmen, damit sich der Körper akklimatisieren und an die Luft, die mit dem Anstieg dünner wird, anpassen kann.

Safariland Kenia

Der Großteil der Reisenden besucht Kenia jedoch wegen der Möglichkeit, an erstklassigen Safaris teilzunehmen. Die kenianischen Nationalparks sowie Schutzgebiete zählen zu den größten Afrikas und warten mit großen und vor allem vielfältigen Tierbeständen auf. Ein Highlight ist der „Hell’s Gate Nationalpark“, der zu den kleinsten Parks des Landes zählt und sich in einer Schlucht befindet. Die Schlucht spendet Schatte und beheimatet viele Bäume, die Heimat u.a. vieler Affen sind.



Im Übrigen lassen sich eine Besteigung des Kilimandscharo sowie eine Safari auch gut kombinieren: Das ideale Safari-Gebiet ist in diesem Fall die Masai Mara. Der größte Nationalpark Kenias grenzt im Süden unmittelbar an den Kilimandscharo, wodurch sich eine Kombination aus Bergsteigen und Safari vergleichsweise einfach umsetzen lässt.