Nationalparks ohne Ende
Nationalparks ohne Ende
Unter Naturkundlern galt Madagaskar lange Zeit als Geheimtipp, doch inzwischen entdecken auch zunehmend mehr Outdoor Freunde die viertgrößte Insel unserer Erde. Das Interesse an solchen Reisen hat stark zugenommen, was u.a. an der Tatsache liegt, dass Madagaskar zu den „alten Inseln“ zählt.
Sie wurde vor 90 Mio. Jahren vollständig vom Festland getrennt und konnte somit eine ganz eigene Flora und Fauna entwickeln. Auf der Insel gibt es Tiere und Pflanzen, die ausschließlich dort zu finden sind. Hierzu zählen beispielsweise die Lemuren, eine seltene Affenart.
Wer Madagaskar bereisen möchte, sollte sich für die Trockenzeit entscheiden - insbesondere wenn Sie längere Trekking-Touren angedacht haben. Die Trockenzeit erstreckt sich von Juni bis September. Während der Regenzeit sind ebenfalls Touren möglich, allerdings ist zeitweise mit starkem Niederschlag zu rechnen, der Wege unpassierbar machen kann.
Die Natur entdecken
In Madagaskar ist man sich seiner Artenvielfalt bewusst: Die Insel zählt ganze 47 offizielle Naturparks. Hinzu kommen Privatparks, von denen die meisten ebenfalls besichtigt werden können. Wer sich im Süden des Landes aufhält, kann beispielsweise den Nationalpark Andohahela besuchen, der sich nur wenige Kilometer von Fort Dauphin entfernt befindet. Das größte Naturschutzgebet liegt im Nationalpark Masoala, der im Nordosten des Landes auf der gleichnamigen Halbinsel zu finden ist.
Die größeren Parks lassen sich am besten im Rahmen einer Trekking-Tour besichtigen. Bei den genannten Parks besteht die Möglichkeit, fachkundige Guides zu buchen, die unterwegs immer wieder Interessantes über die Pflanzen und Tiere des Parks zu berichten wissen und auch auf Tiere hinweisen können, die ungeübte Besucher im dichten Blattwerk gar nicht bemerken würden.
Die Unterwasserwelt hautnah erleben
Auch Taucher kommen in Madagaskar auf ihre Kosten. Die meisten Taucher entscheiden sich für die Insel Nosy Be, die sich im Nordwesten befindet und gerade einmal 10 Kilometer vom Festland entfernt liegt. Boote für die Überfahrt können jederzeit günstig gechartert werden. Nosy Be wird von Tauchern aus zwei Gründen gerne gewählt. Zum einen verfügt die Küste der Insel über sehr schöne Riffe, zum anderen genießen die Tauchstationen einen guten Ruf.
