Himalaya und Safaris

Zwei ganz Große: Der bengalische Tiger und der Mount Everest


Jahr für Jahr zieht die Himalaya-Region tausende Touristen an. Die meisten von ihnen entscheiden sich für Nepal, was nicht gerade verwunderlich ist, schließlich erstreckt sich das Land über große Teile des Gebirgsmassivs. Ein Großteil der Reisenden möchte den Mount Everest zu sehen bekommen oder ihn sogar bezwingen: Der höchste Berg der Welt ist die größte Attraktion des Landes.



Nepal bietet mehr als nur den Mount Everest

Der Mount Everest ist sicherlich der bekannteste und höchste Berg Nepals – aber längst nicht der einzige Berg, der für Bergsteiger und Trekking-Fans von Interesse ist. Immerhin befinden sich sieben der zehn höchsten Berge der Welt in Nepal. Wer den Mount Everest tatsächlich als Bergsteiger bezwingen und dafür erst einmal Himalaya-Erfahrung sammeln möchte, sollte sich an Bergen wie etwa dem Dhaulagiri II oder dem Makalu versuchen.

Bei allen Touren ist es wichtig, sich gründlich vorzubereiten und zur Akklimatisierung einen Zeitraum von gut 14 Tagen einzuplanen. Außerdem ist es ratsam, ausschließlich auf namhafte Guiding-Firmen zu setzen.

Safari in Nepal?

Dass Nepal auch ungewohnte, ungeahnte Seiten hat, zeigt vielleicht am besten das Beispiel Chitwan Nationalpark: Der erste Nationalpark Nepals liegt im Süden des Landes an der Grenze zu Indien – und bietet statt Kälte und Steinwüste Monsunregen, dichten Wald und seltene Tiere wie den Bengalischen Tiger.

Nicht umsonst trägt er den Namen „Herz des Dschungels“. Auf eigene Faust sollte man den Park aber keinesfalls erkunden: Entlang der Flüsse trifft man nicht nur auf seltene Tiere, sondern oftmals auch auf Buschfeuer und Überschwemmungen.



Unbestritten die Attraktionen des Nationalparks, der übrigens auch unter dem Schutz der UNESO steht, sind die großen Säugetiere – allen voran der bengalische Tiger. Daneben bietet der Park u.a. aber auch Leoparden, Nebelpardern, Lippenbären, Panzernashörnern, Elefanten, Gauren und vielen anderen, zum Teil vom Aussterben bedrohten Tierarten ein Zuhause.

Besucher können in Resorts im Park übernachten, von Sauraha aus Tagestouren unternehmen, per Jeep oder Elefant auf Safari gehen oder an Raftingtouren teilnehmen.